Aktuelle Forschung Gynäkologie und Geburtshilfe

Auf dieser Seite kommentieren wir in Kurzform neue Entwicklungen auf unserem Fachgebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe. Die neuesten Beiträge finden Sie zuoberst.
Aktuelle Forschung Gynäkologie und Geburtshilfe

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Mammographie neu ab 45 Jahren empfohlen
Drei Schweizer Fachgesellschaften empfehlen, mit dem Mammographie-Screening bereits ab 45 (statt 50) Jahren zu beginnen, weil jeder fünfte Brustkrebs Frauen unter 50 betrifft und, gemäss einer grossen britischen Studie, die Brustkrebs-Sterblichkeit in der Altersgruppe 40-50 Jahre dank Mammographie um etwa einen Viertel gesenkt werden kann.
In der Schweiz, wie auch in Deutschland, müssen unter 50jährige Frauen die Vorsorge noch aus der eigenen Tasche bezahlen, ausser bei familiärer Vorbelastung oder unklarem Tastbefund. Siehe auch unsere Seite zum Thema.
PCOS wird zu PMOS
PCOS (polycystic ovary syndrome) wurde im globalen Konsens von 56 Fachgesellschaften zu PMOS (Polyendokrines Metabolisches Ovarsyndrom) umbenannt (siehe Originalartikel Lancet) weil es weit mehr als nur die Eierstöcke betrifft. Der alte Name fokussierte stark auf die Fruchtbarkeit, weshalb Frauen ohne Kinderwunsch vernachlässigt wurden. PMOS betont den ganzheitlichen Charakter der Erkrankung, siehe auch unsere ausführliche Seite zu PCOS/PMOS:
Die erste und einzige Vorsorgeimpfung gegen Krebs
Ein guter und medizinisch korrekter Artikel aus der Brigitte beschreibt Geschichte, Wirkungsweise und Nutzen der HPV-Impfung. Der Deutsche Harald zur Hausen erhielt für seine bereits 1976 publizierte Hypothese, dass humane Papilloma-Viren Gebärmutterhals-Krebs auslösen, den Nobelpreis; die Impfung wurde dann 2006 eingeführt und ist bis heute die einzige Impfung, die vor Krebs schützt. Siehe auch unsere Seite zum Thema.
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Medizinischer Inhalt geprüft durch Dr. med. Michael Singer –